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            Verbirgst Du Dein Gesicht im Wasser

            Verbirgst Du Dein Gesicht im Wasser

            Derek Prince

            Teaching Legacy Letter

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            *First Published: 2018

            *Last Updated: Januar 2026

            8 min read

            "Vergräbst du dein Gesicht im Wasser?" Während Derek die Geschichte auspackt, wie Gott Gideon von einem ängstlichen Mann in einen gehorsamen, siegreichen Krieger verwandelte, macht er einige Aussagen, die auch uns betreffen. Wir hoffen, dass Sie viele von Dereks eindringlichen Erkenntnissen aus dem Leben von Gideon auf Ihre eigene Beziehung zu Jesus Christus anwenden können.

            In this Teaching Letter series on the theme of Your Value, Your Worth, we have been looking at what the Bible has to say about the human personality.

            As I shared in the first installment, the Bible is a unique kind of “mirror,” which shows us how each aspect of our personality is intended to function. Correctly using God’s “mirror” can save us from much inner frustration, disharmony, and failure.

            How God Sees Us

            Vor kurzem kamen mir die Worte von Jesaja 55,8-9 ganz nachdrücklich in den Sinn:

            „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr. Denn (so viel) der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“

            Als ich über die weite Kluft nachdachte, die Gottes Wege und Gedanken von unseren trennt, kam mir die Geschichte von Gideon und seinem Heer in Richter 6,7 und 8 lebhaft in Erinnerung.

            Zu diesem Zeitpunkt war Israel in Sünde und Götzendienst verfallen und um die Kinder Israel zu richten, ließ Gott es zu, dass die Midianiter jedes Jahr mit einer Horde in ihr Land einfielen und sie ihrer Ernte beraubten.

            Eines Tages, als Gideon gerade dabei war, heimlich Weizen in einer Weinpresse zu dreschen – damit es den Midianitern verborgen blieb – erschien der Engel des Herrn vor ihm und sagte:

            „Der Herr ist mit Dir , Du streitbarer Held!“ (Richter 6,11-12)

            Offensichtlich hatte der Herr ein völlig anderes Bild von Gideon als er selbst. Gideon hielt sich für jung, schwach und unwirksam. Der Herr aber nannte ihn „streitbarer Held“.

            Seeing Ourselves Rightly

            You see, one of our basic problems—and the focus of this Teaching Legacy series—is that we do not realize how valuable we are. We don’t believe we are “mighty men and women of valor.”

            Wir alle sollten uns weniger Gedanken darüber machen, wie wir selbst oder andere uns sehen, und uns mehr darauf konzentrieren, wie Gott uns sieht. In Christus ist jeder von uns ein neuer Mensch …, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit (Eph. 4,24).

            Wenn wir uns so sehen, wird sich das unweigerlich auf unsere Lebensweise auswirken.

            Dann gab der Herr Gideon den Befehl, Israel in den Kampf gegen Midian zu führen. Gideon stellte also ein Heer an der Quelle Harod zusammen, während die Midianiter ihre Heeresmacht nördlich von ihm versammelten.

            Wie sah das Zahlenverhältnis der beiden Heere aus?

            • Gideons Heer 32 000 Mann¹
            • Midian 135 000 Mann²

            Das heißt, Gideon mit seinen 32. 000 Mann sah sich dem 135 000 Mann starkem Heer der Midianiter gegenüber, was einem Zahlenverhältnis von mehr als vier zu eins zugunsten Midians entspricht. Man kann sich sicherlich gut vorstellen, wie Gideon reagiert haben mag, als der Herr zu ihm sagte: „Du hast zuviele Männer an deiner Seite!“ Richter 7,2

            Der Herr trug Gideon auf, alle Männer, die furchtsam und verzagt waren, aus seinem Heer zu entlassen. Daraufhin zogen 22 000 Mann ab und es blieben Gideon nur noch 10 000 – was bedeutet, dass er jetzt eine Überzahl von mehr als dreizehn zu eins gegen sich hatte.

            Aber Gott hatte seine Anweisungen noch nicht beendet! Mit Staunen hörte Gideon, wie Er sagte:

            „Das Volk ist immer noch zu zahlreich!“

            Dann befahl Er Gideon, seine Männer zum Fluß hinabzuführen, damit Er sie testen konnte nach der Art und Weise, wie sie Wasser tranken. Alle, die sich auf beide Knie niederließen, um zu trinken, wurden ausgesondert. Nur diejenigen, die das Wasser mit ihrer Zunge leckten wie ein Hund, bestanden den Test. Richter 7,4-7

            Bei diesem Test ging es um ein einziges, absolut unerlässliches Charaktermerkmal: Wachsamkeit.

            Alertness Required

            Veranschaulichen wir uns zunächst einmal die Männer, die „normal“ tranken: Sie legten ihren Schild links und ihren Speer – oder ihr Schwert – rechts neben sich, ließen sich auf beide Knie nieder und steckten ihr Gesicht ins Wasser. In dieser Position waren sie einem Überrachungsangriff völlig ungeschützt ausgeliefert, da sie weder die Annäherung des Feindes sehen konnten, noch ihre Waffen zum Einsatz bereit hatten. In der Zeit, die sie gebraucht hätten, sich kampfbereit zu machen, hätte der Feind sie längst überwunden.

            Wie verhielt es sich mit denen, die das Wasser wie Hunde leckten? Wenn ein Hund trinkt, steckt er dabei nicht seine Nase ins Wasser, sondern er streckt seine Zunge heraus, leckt das Wasser auf und befördert es in seinen Mund, wobei er normalerweise etwas Wasser verspritzt.

            Was für ein Bild sollen wir uns dann von den Männern machen, die wie Hunde tranken? Sie ließen sich nur auf ein Knie nieder, während sie ihren Schild weiterhin in der linken Hand hielten und mit der rechten Hand ihren Speer – beziehungsweise ihr Schwert – neben sich legten. Dann schöpften sie das Wasser mit der hohlen rechten Hand in ihren Mund.

            In dieser Haltung hielten sie ihre Wachsamkeit aufrecht und waren jederzeit gegen einen Überraschungsangriff gewappnet. Ihre Schilder waren bereits in Position und ihren Speer oder ihr Schwert hatten sie griffbereit, um sie sofort im Kampf einsetzen zu können. Der Feind hatte somit keinerlei Chance, sie überraschend anzugreifen.

            Nur 300 von Gideons Männern bestanden diesen zweiten Test und sie mussten nun gegen das 135.000 Mann starke Heer der Midianiter antreten – d. h., sie waren dem Feind 450 zu eins unterlegen!

            Against the Odds

            Ich kann mir gut vorstellen, wie einige der zurückgewiesenen Männer bei sich dachten: „Gottseidank, dass uns dieser Kampf erspart bleibt! Dieser Gideon muss total verrückt sein. Welche Rolle spielt es denn schon, wie ein Mann Wasser trinkt? Warten wir mal ab, wie es ihm und den Idioten, die bei ihm geblieben sind, ergehen wird.“

            Am Ende ging es so aus, dass Gideon und seine 300 die Reihen der Midianiter sprengten und sie in einen Zustand völliger Verwirrung versetzten. Daraufhin wurde Gideons Heer durch weitere Israeliten verstärkt und errang schließlich einen vollständigen Sieg über die Midianiter.

            Die Proportionen in diesem Szenario sind aufschlussreich:

            Nur 300 Mann erfüllten die für den anfänglichen Durchbruch nötigen Anforderungen. Aber als der Durchbruch gelungen war, waren die Israeliten zu Tausenden bereit, die fliehenden Midianiter zu verfolgen.

            Dieser ganze Bericht zeigt uns deutlich, wie sehr sich Gottes Wege von unseren unterscheiden. Wenn Gideon auf sich alleine gestellt gewesen wäre, hätte er sicherlich den Schluss gezogen: „Ich habe nicht genug Leute bei mir. Ich brauche Verstärkung.“ Aber Gottes Beurteilung der Situation lief genau auf das Gegenteil hinaus: „Du hast zuviele Leute bei Dir.“ Von all denen, die Gideon ursprünglich gefolgt waren, blieben ihm am Ende von jeweils hundert Mann weniger als einer. Bei Gott lautet die Fragestellung also nicht: „Wie viele Leute?“, sondern: „Welche Leute?“

            Eine persönliche Beurteilung

            Vor diesem Hintergrund sollte jeder von uns eine persönliche Beurteilung vornehmen.

            • Wenn Gott heutzutage eine Armee wie die Gideons aufstellen würde, wäre ich einer der wenigen, die die nötigen Voraussetzungen erfüllen würden?
            • Würde ich zu der ersten Gruppe von 22.000 gehören, die von Furcht ergriffen wurden?
            • Oder würde ich der zweiten Gruppe von 10.000 angehören, die ihre Waffen niederlegten und ihr Gesicht ins Wasser steckten, um zu trinken?

            Es ist so einfach – und oft normal – unser Gesicht in unserem Alltagsleben zu verbergen; sich in all die praktischen Bedürfnisse zu vertiefen, die uns jeden Tag konfrontieren; zu vergessen, dass wir uns in einem geistlichen Konflikt mit unsichtbaren Mächten der Finsternis befinden, die ständig auf eine Gelegenheit warten, uns zu überrumpeln.

            Ununterbrochene Wachsamkeit in jeder Situation aufrecht zu erhalten, erfordert bewusste, persönliche Disziplin. Das geht über unsere „normalen“ Vorstellungen von christlicher Verhaltensweise und Moral weit hinaus. Aber das Neue Testament warnt uns eindeutig:

            „Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ (1. Petr. 5,8)

            Wenn wir diese Warnung ignorieren, stehen wir den raffinierten, unvorhersehbaren Angriffen Satans ungeschützt gegenüber.

            Finding a Balance

            Wir wollen dieses Prinzip veranschaulichen, indem wir es auf unsere Ferien (Urlaub) anwenden. Ruth und ich haben festgestellt, dass wir unseren Dienst nicht wirksam ausüben können, ohne hier und da eine Ruhepause einzulegen und auf Gott zu warten. (Unsere Ferien – engl.: holidays sind wirklich „heilige Tage“, engl.: „holy days“.)

            Dabei ist mir jedoch eines klar geworden: Satan macht nie Urlaub. In dem Moment, wo wir Entspannung am meisten nötig haben, greift uns Satan mit einem völlig unerwarteten Druck an und es kann uns leicht passieren, dass wir zu einem Zeitpunkt überrascht werden, wo unsere Waffen nicht sofort einsatzbereit sind.

            Heißt das, dass wir keinen Urlaub mehr machen können? Keineswegs! Es bedeutet aber, dass wir in den Ferien unser Gesicht nicht vergraben, dass wir unsere Waffen nicht ablegen dürfen. Uns ist bewusst geworden, dass wir oft gerade im Urlaub ganz besonders wachsam sein müssen.

            Urlaub ist jedoch nur ein Beispiel von vielen, die sich beliebig auf die verschiedenen Bereiche unseres Lebens anwenden lassen: Familienbeziehungen, geschäftliche Aktivitäten, besondere Festlichkeiten, Ausbildungschancen. Wir können durchaus an all diesen Dingen teilnehmen, aber wir dürfen unser Gesicht in keinem einzigen davon vergraben.

            Lasst uns nicht vergessen: In Gideons Heer qualifizierte sich von hundert Mann weniger als einer! Würden die Proportionen heutzutage anders aussehen?

            What About You?

            Perhaps the story of Gideon has stirred something within your heart. Perhaps unrelenting attacks, such as those the Israelites experienced at the hands of the Midianites, have left you feeling bruised, weakened, and wanting to hide.

            That was exactly where Gideon found himself. Remember, when the Angel of the Lord appeared to Gideon, he was hiding from the very enemy God was calling him to defeat. There was a process he had to go through to reclaim his sense of “might.” Thankfully, God brought him steadily through that process, right up to the moment when “the Spirit of the Lord came upon Gideon, then he blew the trumpet” (Judges 6:34). That was the turning point which led to ultimate victory.

            Do you want to be renewed by seeing yourself as God sees you? Do you want to reach out in faith to be strengthened like Gideon, in the power and might of the Lord? Let’s ask the Lord to accomplish this in our lives right now:

            *Prayer Response

            Dear Lord, I’m sorry I’ve allowed the blows and assaults of the devil to affect how I see myself. I want to see myself the way You see me—as a mighty person of valor. I choose not to hide any longer; I choose not to be afraid. Instead I ask You to empower me to love You, to serve You, and to bring forth Your Kingdom on earth.

            I humbly ask You to do for me what You did for Gideon. I take my face out of the water and I look full in Your face, Jesus. I release my life, my fears, my gifts— everything I am and everything I have— into Your hands. I commit myself fully to You now. Amen.

            Ich habe gebetet

            ¹ ¹ Richter 7,3 berichtet, dass Gideon noch 10.000 Mann übrig blieben, nachdem ihn 22.000 verlassen hatten.
            ² ² Richter 8,10 berichtet, dass noch 15.000 Midianiter am Leben waren, nachdem 120.000 im Kampf den Tod gefunden hatten.‍

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            What People Say

            See how Verbirgst Du Dein Gesicht im Wasser has impacted lives across the globe.

            "I've applied the Biblical principles on family relationships from this teaching, and it has completely restored harmony in our home. My teenagers and I now have meaningful conversations about faith, and my marriage has been strengthened in ways I never thought possible."
            Elena R., Brazil
            "The teachings on spiritual warfare completely transformed my approach to daily challenges. I used to feel overwhelmed by life's obstacles, but now I understand how to stand firm in faith. This teaching gave me practical tools I use every single day."
            Sarah K., California
            "After 20 years of struggling with unforgiveness, the Biblical principles shared in this teaching helped me release the bitterness I had been carrying. The step-by-step approach to forgiveness wasn't just theory—it actually worked in my life when nothing else had."
            Michael T., United Kingdom
            "As a new Christian, I was confused about many aspects of faith. These teachings provided clear, Scripture-based explanations that helped build my foundation. I'm especially grateful for how the content made complex concepts accessible without watering down the truth."
            Priya M., India
            "The teaching on God's sovereignty during difficult times came to me exactly when I needed it most. After losing my job and facing health challenges, this message reminded me that God remains in control. It gave me hope when I had none left."
            James L., Australia
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            Elena R., Brazil
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            Sarah K., California

            Code: TL-L123-100-DEU

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